Gedenken an Mia aus Kandel

Mia V. Kandel.jpgTötungsdelikt Mia Valentin –Weitere Einzelheiten zum Fall

Diese Strafanzeige war auch nicht der erste Kontakt des Asylbewerbers Abdul Mobin Dawodzai, der in einer Wohngruppe in Neustadt lebte, mit der Polizei: Er wurde bereits bei einem Streit in der Schule gewalttätig. So soll er beim Hauswirtschaftsunterricht aus Eifersucht zugeschlagen haben, weil ein Mitschüler Mia am Küchenherd „zu nahe kam“.  Abdul D. zertrümmerte dabei dem Mitschüler mit der Faust die Brille im Gesicht. Die Attacke auf das Auge wurde noch am selben Tag, dem 27.11.2017, von dem geschädigten Schüler angezeigt.

Abdul Mobin wollte generell nicht, dass sich Mia Valentin mit anderen Freunden traf oder ihre Bekannten umarmte. Er machte ihr auch Vorschriften, wie sie sich zu kleiden hatte: Als Mia im Freibad einen Bikini trug, rastete der mutmaßliche Täter laut Anklageschrift aus und schrie Mia heftig an und beleidigte sie. Bereits im September 2017 kam es zur ersten körperlicher Gewalt gegen das Mädchen: Als Abdul Mobin das Handy von Mia kontrollieren wollte, hatte sie sich dagegen gewehrt. Da soll er sie laut Anklage stark am Hals gewürgt und sie wieder angeschrien haben – um ihr so wohl zu verdeutlichen, dass sie sein Eigentum sei. Möglicherweise spielten daher auch religiöse und sozio-kulturelle Aspekte bei dem Afghanen eine größere Rolle.

Später soll er Mia immer wieder ins Gesicht geschlagen haben. Doch die 15-Jährige gab ihrem gewalttätigen Freund immer wieder neue Chancen. Laut BILD-Plus („Bezahlbereich“), schrieb sie ihm in einer WhatsApp-Nachricht sogar schuldbewusst:

„Es sei ihr egal, dass er sie schlagen würde, sie habe es sogar manchmal verdient“.

 


Es war also bekannt, dass der Afghane sowohl zu Brutalität neigte, seine Ex-Freundin Mia Valentin bedrohte, als auch ehrverletzende Bilder von ihr auf dem Handy hatte, mit denen er sie erpressen konnte. Polizeisprecher Michael Baron: „Die beteiligten Stellen wurden darüber informiert, dass der Beschuldigte dem Mädchen drohte, sie am Bahnhof Kandel ,abzupassen‘ und dass er ihr drohte, dass sie in Zukunft ,aufpassen‘ müsse. Zudem wurde dem Vormund mitgeteilt, dass er diese Bilder an öffentlichen Stellen zugänglich gemacht hat.“ Nach RHEINPFALZ-Informationen war es zuvor zu Telefonaten zwischen dem Afghanen kandel Abdul DM Miaund dem Vater, Herrn Valentin gekommen, in denen in Bezug auf die Tochter Mia von „abpassen“, „schlagen“ und „man müsse in Zukunft aufpassen“ die Rede gewesen sein soll. Laut Polizeibericht lagen auch Anzeigen der Familie des Mädchens gegen den afghanischen Ex-Freund von Mia Valentin vor. Es existierten zwei Polizeianzeigen, eine von der Jugendlichen selbst und eine des Vaters.  Es wurde auch darüber gesprochen, dass sie seit der Anzeige gegen ihren Ex-Freund nicht mehr alleine aus dem Haus gegangen sei.

 Die einzigen Kontakte zwischen der Polizei und dem Afghanen fanden bis zum Tod Mias am 17.12. telefonisch und 18.12. in der Schule statt.

Danach versuchte die Polizei nochmals mehrfach dem Afghanen eine Vorladung zuzustellen – vergeblich. Erst Stunden vor der Tat konnte die Polizei Abdul die Vorladung persönlich übergeben, nachdem dieser mehrfach die Vorladung wegen des Nötigungsverfahrens ignoriert hatte. Ob dies für ihn den Grund war, dass er seine Ex -Freundin Mia „abpassen“ wollte, wie er in sozialen Medien androhte, ist unklar.


Abdul Mobin W.

Laut Polizei wusste der Vormund beim Jugendamt Germersheim über die Bedrohungssituation Bescheid.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnte seinen Asylantrag im Februar 2017 schon ab, sprach aber für den angeblich Minderjährigen eine Duldung aus.

Freundinnen von Mia berichteten : 

„Der Abdul war immer so eifersüchtig und fies.“

Wahrscheinlich ist, dass er bereits geplant hatte, seine Ex-Freundin anzugreifen – denn er führte ein 20 Zentimeter langes Küchenmesser, die Tatwaffe, bei sich.  Rund zwei Stunden später trifft er dann trotz aller Warnungen in der Drogerie DM in Kandel auf sein Opfer Mia und verletzt diese mit einem Messer tödlich. 

Nach dem inzwischen vorliegenden vorläufigen Obduktionsbericht hatte das Mädchen mehrere Messerstiche erlitten, dabei sei ein Stich im Herz Bereich tödlich gewesen.

 „Angst ist ein schlechter Ratgeber“, belehrte einst die gutbewachte Kanzlerin Merkel ihre ungeschützten Untertanen und lässt spätestens jetzt so manchen Bürger an ihrem Sinn für Realität zweifeln.

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Mia Valentin Kandel Foto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anabel Schunke schrieb auf Ihrer Facebookseite:

„Eine mutmaßliche DM Mitarbeiterin berichtet, dass das Mädchen nicht erstochen, sondern regelrecht zerschnitten worden sein soll. Im Gesicht soll man nichts mehr erkannt haben. Man soll die Zähne bei geschlossenem Mund gesehen haben.“

Wie eine weitere Zeugin der BILD-Zeitung erzählte habe es zuvor einen lautstarken Streit zwischen dem Opfer und ihrem Ex-Freund gegeben, bevor der 15-Jährige „dreckig grinsend“ neben dem auf dem Boden liegenden Mädchen stand.

Geschockte Jugendliche sollen um das Opfer gestanden haben und flehten, dass sie wach bleiben solle.

Der Mordprozess gegen Abdul Mobin D. beginnt am 18. Juni vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Landau in der Pfalz unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


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Reaktionen aus dem Internet:

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Abdul W. Mia Kandel

 

 

 

 

 

 

 

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Es bestehen auch Zweifel am Alter des Asylbewerbers. Mias Vater sagt:„Er ist nie und nimmer erst 15 Jahre alt.“


Mia V., und er, Abdul Mobin D., besuchten für eine Weile gemeinsam die IGS – Integrierte Gesamtschule Kandel. Hier unterstützte Mia ihn dabei, sich zu integrieren: 

„Mia hat ihm geholfen, Deutsch zu lernen.“ so eine Freundin Mias.

Mia Kandel

Zum Gedenken an das tote 15-jährige Mädchen fand am 28.12.17 eine Versammlung vor dem DM-Markt in der Lauterburger Str. 13a in Kandel statt als Zeichen, dass an das Mädchen und auch an ihre Familie gedacht wurde – für alle, die ihre Trauer und ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen wollten: http://www.dailymotion.com/video/x6cee6w 


 

Zu den

Traueranzeigen Mia Valentin, Kandel


 

Mia Valentin Kandel Foto 3.jpg

 

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Mia Valentin Platz Kandel

Das sogenannte Frauenbündnis Kandel zog am 28.01.2018 unter dem Motto „Sicherheit für uns und unsere Kinder“ von dem Drogeriemarkt, in dem Mia getötet wurde, durch die Stadt zum Kandler Marktplatz.  Eine der schönsten Gesten überhaupt war die Forderung nach einem Mia ValentinPlatz, dessen Schild vor Ort am Kandler Marktplatz montiert wurde. An diesem Platz wiesen zahlreichen Gastredner primär auf die verheerende Sicherheitslage, vor allem für Frauen und Kinder in Deutschland hin.

mia kandel brief bürgermeister


 

 

kandel brief bürgermeister

Kandel Sabine Luppert.jpg

 

Es geht um die Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, dass Abdul D. trotz mehrerer Gefährderansprachen seitens der Polizei weiter unbehelligt Druck auf Mia ausüben konnte.

Das Jugendamt Germersheim behauptet, eine Bedrohungslage für Mia sei am 18.12. in der Schule nicht thematisiert worden und bestreitet, dass jemals von der Polizei über eine „Gefahr für Leib und Leben“ informiert worden sei.

Zwischen Polizei und Jugendamt entspinnt sich seit dem Tötungsdelikt ein ausgiebiger Streit – mit offenem Ende.


Leiterin des Jugendamtes Germersheim
Sabine Heyn
17er- Straße 1, 76726 Germersheim
Tel.: 07274 53-430        Fax:  07274 53-15371
Mail: s.heyn@Kreis-Germersheim.de

  • Sabine Heyn, Leiterin des Fachbereichs 21 Jugendhilfe, Kreisverwaltung Germersheim
  • Studium der Sozialarbeit an der Berufsakademie in Stuttgart
  • seit 1989 in der Jugendhilfe

 

Sabine Heyn wird beispielsweise im Artikel der Zeitung Pfalz-Express erwähnt: Minderjährige Flüchtlinge ohne Begleitung im Kreis Germersheim: Jugendamt ist Erstaufnahmestelle

sowie hier

http://www.metropolnews.info/mp130794/sabine-heyn-die-erste-zeit-als-leiterin-des-fachbereichs-21-jugendhilfe


Unterkunft in Wörth für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge  „Insel der Zuversicht“, ehemaliges Hotel

Seit Anfang Mai 2016 ist das ehemalige Hotel Insel in Wörth (Kreis Germersheim) die „Insel der Zuversicht“. In der Jugendhilfeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind ausschließlich junge Männer untergebracht. Träger ist der DRK Kreisverband Germersheim. In der „Insel“ läuft das Clearing-Verfahren, in dem Fluchtursachen und -wege sowie Bildungsstand und Sozialisation geklärt werden sollen. Ein Pädagoge ist jeweils Ansprechpartner für maximal vier Jugendliche. Das Haus ist rund um die Uhr mit Personal besetzt.  (Quelle: Die Rheinpfalz, Mittwoch, 03. August 2016)

Der Flüchtlingstreff im „Max und Moritz“ bleibt wohl vorerst geschlossen. Langfristig soll er wieder öffnen

Flüchtlingstreff und -hilfe Kandel Bistro International im Max&Moritz:

Die Homepage ist seit dem Tötungsdelikt und den Ausschreitungen rund um den Trauerzug für Mia Anfang Januar 2018 offline gestellt, 

https://www.kandelaktiv.de/max-moritz-treff/bistro-international/

Auch der Flüchtlingstreff„Max und Moritz“ bleibt wohl vorerst geschlossen. Langfristig soll er wieder öffnen:


 

Traueranzeigen Mia Valentin

 

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