Das ist der Täter vom Konstanz Club Grey

Hier zu sehen der irakische Täter, kurdischer Herkunft, Rozaba Sendi (34), welcher in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Konstanz in der Diskothek Grey den 51-jährigen Türken Ramazan Ögütlü mit einer M16 ermordet hat.
Täter Konstanz Bave Bahoz Club Grey.JPGRozaba Sendi

Grey Konstanz Täter .JPG

 

 

 

 

 

 

Konstanzer Augenzeugen berichteten:

„Ich war gerade auf der Toilette als es passiert ist. Dann hat einer schon die Klotüre zugehalten und gesagt, dass einer schießt. Ich wollte es nicht glauben und bin dann wieder Richtung Ausgang gelaufen. Dann habe ich Schüsse gehört und bin wieder Richtung Toilette gerannt und hab mit anderen die Tür zu gehalten. Mit uns war ein angeschossener Türsteher in der Toilette dem mit einem Gürtel die Wunde abgedrückt wurde. Als er wieder raus ist, hat ein Barkeeper die Notausgangstür aufgemacht und einige sind über den Parkplatz Richtung BurgerKing gerannt. Auf dem Parkplatz habe ich noch einen Verwundeten in der Wiese liegen sehen dem sie die Schusswunde am Bein abgedrückt haben… bin jetzt sicher zu hause“.

“Das Opfer, der Türsteher Ramazan Ögütlü, verstarb im Club trotz Wiederbelebungsmaßnahmen: Hier zu Opfer Ramazan Ögütlü –>  

Rozaba S. hat laut aktuellen Informationen nicht irgendjemanden getötet, sondern einen Mann, den er seit Jahren kannte. Nach den Informationen des Südkuriers hatte er vor einiger Zeit mit seinem Opfer Ramazan Ö. in der Disco Dancepalace zusammengearbeitet. Der Ort (nun heißt die Disko Grey) wurde nun Schauplatz der Bluttat. Zur Disco und deren wechselhafte Vergangenheit am Ende des Artikels.

Der mögliche Grund des Konflikts, sei aber ursprünglich zwischen dem Täter Rozaba Sendi und dem Club Betreiber Marco Lauro zu finden, so postete Ignazio Greco auf der Pinnwand der Disco Grey:

Marco Lauro - Konstanz Club Grey - Betriebschef.JPG

Personen aus dem Umfeld des mutmaßlichen Täters Rozaba Sendi (34), der von Freunden Rozzo genannt wurde, beschreiben ihn gegenüber dem SÜDKURIER einerseits als liebevollen und hilfsbereiten Menschen.

Andererseits konnte er demnach auch schnell aufbrausend werden und verlor dann die Kontrolle über sein Verhalten. Ein Bekannter, der namentlich nicht genannt werden möchte, sagt gegenüber der Redaktion:

„Ich fürchte, wenn ihm jemand Probleme macht, dann war er auch in der Lage zu töten.“

Unerklärlich ist für Menschen aus seinem Umfeld laut SÜDKURIER-Informationen, wie er an eine Kriegsgewehr habe kommen können. „Das ahnte niemand, dass er ein M-16 zuhause hat“, so der Bekannte.

Erst im Mai 2017 öffnete die größte Diskothek Grey in Konstanz unter neuem Namen. In der Diskussion war sie seit ihrer Eröffnung vor 13 Jahren immer wieder.
Eine Überblick über die Geschichte des Grey:

Dancepalace: Die Großraumdiskothek mit Platz für bis zu 2500 Menschen und drei unterschiedlichen Themenbereichen eröffnet 2004 unter dem Namen Dancepalace. Nach einigen erfolgreichen Jahren schwand das Interesse, die Besucherzahlen gingen zurück, bis die Auslastung auf unter 50¦Prozent fiel und die Disko schloss.

Dance: Der Namen wurde nach einer zeitweisen Schließung kürzer, die Probleme blieben. Auch unter der Bezeichnung Dance ab 2014 kritisierten die Besucher hohe Preise. Der neue Betreiber schaffte es nicht, dem sinkenden Interesse entgegenzuwirken.
Maexx 33: Auch das Dance hält sich nicht lange und heißt bald Maexx¦33 – benannt nach dem Standort. Unterdessen ärgern sich immer mehr Gäste über Pöbeleien und Auseinandersetzungen, vor allem wegen des Bezahlsystems mit Karten am Ausgang. Kritik gab es auch an der heruntergekommenen Einrichtung und den desolaten Zuständen in den Toiletten. Auch das Maexx 33 schloss.
Grey: Dem schlechten Ruf wollten die neuen Betreiber entgegenwirken. Mit großem finanziellen Aufwand sollte die Disko unter dem neuen Namen Grey wieder aufleben. Sie wurde aufwendig mit LED-Beleuchtung modernisiert, das Karten-Bezahlsystem abgeschafft. In den ersten Wochen war das Grey gut besucht.
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