Sophia L. tot an einer spanischen Tankstelle gefunden laut spanischem Bericht

Sophia L. kannte die gutherzigen südländischen Menschen. Sie hat ihnen in Griechenland 🇬🇷 bei der Fluchtankunft geholfen und diese betreut. Das diese auch anders können, haben ihre Freunde immer versucht zu erklären und zu warnen. Leider ignorierte sie alle Empfehlungen, erzählte eine Freundin aus Leipzig, die mit ihr studiert hat.

Es ist nun doppelt so grausam, das ihr Einsatz eventuell so ein trauriges Ende haben sollte, denn jetzt wurde die Leiche einer jungen Frau deutscher Nationalität  am Donnerstagnachmittag 15.20 Uhr von der spanischen Polizei an einer Tankstelle nahe der baskischen Ortschaft Asparrena an der Autobahn A 1 gefunden, siehe auch Video des Portals elcorreo.com

Es soll die 28-jährige Sophia Lösche sein, die seit dem vergangenen 14. Juni verschwunden war. Die Zeitung schreibt von Zeichen der Gewalt in Bezug auf Sophia; laut dem Artikel zeigte die Leiche Anzeichen von Verbrennungen: „El cadáver de la mujer germana presenta signos de haber sido quemado.“ Da die Leiche teilweise verbrannt ist, muss nun die Gerichtsmedizin die Identität der Toten klären, so die Bild Zeitung.

Die Guardia Civil hält den LKW-Fahrer Merabet B. (41) als einzigen Verdächtigen des Verbrechens. Dieser soll den Mord wohl gestanden haben und auch die ungefähre Stelle mitgeteilt haben, an der sie zu lag.

Sophia L. Fundort Spanien Tankstelle.JPG

Der spanischen Nationalpolizei gelang es mit den Hinweisen der deutschen Polizei den LKW zuerst zu orten, siehe LKW-Route und wohl anhand den Registrierungsbewegungen von Sophias Kreditkarte an mehreren Punkten der N-1 (Autobahn Madrid-Irún) den LKW-Fahrers festzunehmen und eine Suchaktion nach der Studentin zu starten. Die Verhaftung des LKW-Fahrers war dank einer Studie der Überwachungskameras des Straßennetzes möglich, ein mühsamer Prozess mit Polizei aus Deutschland, Frankreich und Spanien. In seiner Erklärung hat der Festgenommene zugegeben, dass sich die Leiche an einer Tankstelle befand.

Alles weist darauf hin, dass der Verhaftete allein gehandelt hat, aber die Ermittlungsbeamten schließen noch nichts ganz aus. Es ist wohl sicher, dass das Opfer und sein möglicher Mörder sich vorher nicht kannten; es war eine zufällige Begegnung auf die tragischste Weise.

In der Nähe der Álava-Städte Ilarduya und Egino, nur drei Kilometer von der Grenze zu Navarra entfernt, hat das Justizkomitee den Schauplatz untersucht, in dem der leblose Körper der Frau gefunden wurde. Die Leiche soll dem Forensic Pathology Service von Vitoria zur Untersuchung übergeben werden.

Fundort Foto 1

Quelle: eldiario.es, deia-eus

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Sophia L. Tankstelle Spanien Traueranzeige Rest in Peace tot.jpg

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