Die letzte Nachricht der Susanna Maria Feldmann (14†)

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„Mama such nicht nach mir. Ich bin mit meinem Freund nach Paris gefahren. Ich komme vielleicht in zwei, drei Wochen.“

Mainz/Wiesbaden

So lautete Susanna’s letzte WhatsApp Nachricht an ihre Mutter Diana, bevor sie am Dienstagabend, den 22. Mai 2018 spurlos verschwand.

Laut ihrer Mutter war das Mädchen am Morgen des Folgetags noch einmal bei WhatsApp online. Danach sei das Handy ausgeschaltet gewesen. Unbestätigten Berichten zufolge ergab eine Handyortung, dass ihr Mobiltelefon zuletzt im Bereich Wiesbaden-Erbenheim eingeloggt gewesen sei.

Das junge Mädchen war 1,50 Meter groß, kräftig, hatte dunkelbraune Augen, dunkle lange, meist offene Haare und war in der Regel geschminkt. Bekleidet war sie mit schwarzen Jeans und dunklen Schuhen, einem schwarzen Cardigan und einem weißen Top.
Dass die SMS-Nachricht jedoch tatsächlich von ihrer 14-jährigen Tochter geschrieben wurde oder mit ihrem Einverständnis verschickt wurde, bezweifelt Diana Feldmann.


Ihre Tochter Susanna hatte schon seit Februar die Schule geschwänzt und sich mit neuen Freunden in der Wiesbadener Innenstadt herumgetrieben. Bekannte sollen sie dort in Begleitung eines älteren Mannes gesehen haben.  Susanna F., so Ermittler zur WELT, kannte den Tatverdächtigen Ali Bashar und einen seiner Brüder gut. Sie waren Teil jener Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mit der die 14-Jährige zuletzt öfter in der Wiesbadener Innenstadt „abhing“.

Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article177167916/Mord-an-Susanna-F-Ich-sterbe-vor-Sorge-dass-dir-was-Boeses-zugestossen-ist.html

Der Tatverdächtige

Als tatverdächtig gilt der 20-jähriger Iraker Ali Bashar, der als Asylbewerber mit seiner Familie in einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Kreuzberger Ring im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim wohnte. Die Familie soll als „problematisch und schwierig“ bekannt gewesen. „Zwei andere Geschwister des Tatverdächtigen sind immer wieder aufgefallen wegen Schlägereien, Ladendiebstählen und Schulschwänzen.“ so Christoph Manjura, Wiesbadens Sozialdezernent zu Focus Online. Ali Baschar zählte jedoch aus Sicht der Sozialarbeiter „eher zu den ruhigen Mitgliedern der Familie.“

Während ihres mehrjährigen Aufenthalts in Deutschland schwärmten Ali Bashar und seine Familie laut Informationen der Zeitschrift Spiegel gegenüber Verwandten im Nordirak von den Bedingungen hierzulande.

„Sie erzählten, dass es ihnen gut ginge in Deutschland“, erzählte ein Cousin aus dem irakischen Kurdengebiet:

Sie müssten nicht hart arbeiten, man kümmere sich um sie, und sie bekämen ein Gehalt vom Staat,

sollen sie der Verwandtschaft berichtet haben.

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„Alis Mutter soll „sehr engagiert“ bei der Asylhilfe mitgearbeitet haben. Der Vater von Ali, der seine Familie offenbar in großer Eile vor einer Woche von Düsseldorf über Istanbul in den Irak zurückbrachte, soll indes krank gewesen sein. Eine Tochter spreche sehr gut Deutsch. Und: offenbar gibt es sogar noch ein weiteres, neuntes Mitglied der Familie Bashar, das aber nach wie vor in Wiesbaden ist.

Doch was nütze das nun, so Manjura, da die Familie wieder im Irak nach Erbil zurückgekehrt sei? Der Asylantrag der Familie ist laut Manjura im Dezember 2016 abgelehnt worden. Im Januar 2017 hätte sie dagegen geklagt. „Da ist viel Zeit vergangenen bis Mai 2018, was zeigt, wie kompliziert Asylklagen zu händeln sind. Der Fall der Familie von Ali Bashar zeigt aber auch, wie schnell es manchmal von selbst gehen kann, wenn es um die Abreise geht. Sie hatten beim Asylantrag angegeben, von irakischen Kurden verfolgt zu werden.“ Und sind vor einer Woche unter anderen Namen als jenen, mit denen sie in Deutschland registriert sind, aus Angst vor den deutschen Behörden wieder in ihre Heimat zurückgeflüchtet.“ Quelle: Focus

Laut eines Hinweises eines männlichen Facebook Users am 08.06.2018, siehe Screenshot, soll er wohl für die Syrische Kurdenmiliz YPG (PKK) Volksverteidigungseinheit, (auf kurdisch: Yekîneyên Parastina Gel) gekämpft haben.

Ali Bashar ypg.JPG

Weiter aus der Frankfurter Allgemeine :

Den mutmaßlichen Täter-Tipp bekam die Polizei von einem 13-Jährigen, demgegenüber Ali Bashar die Tat gestanden haben soll. Dabei habe der 13-Jährige auch erfahren, so seine Aussage, dass das Verbrechen schon am 22. oder 23. Mai verübt worden sein soll.

Nach Polizeiangaben kannte das Mädchen Susanna einen Bruder des mutmaßlichen Täters aus dem Irak.

Bashar war im Herbst 2015 mit seinen Eltern und fünf Geschwistern über Griechenland nach Deutschland gekommen. Sein Asylgesuch wurde im Dezember 2016 abgelehnt, gegen diesen Bescheid hatte der 20-Jährige geklagt.

Ali konnte unbehelligt aus Deutschland aus- und gemeinsam mit seiner 8-köpfigen Familie  überstürzt zurück in den Irak einreisen, offenbar, um sich einer Festnahme zu entziehen.

Wie er unbehelligt aus Deutschland ausreisen konnte, obwohl ihn die Polizei schon kurz nach Verschwinden des Mädchens in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen hatte, ist bisher ungeklärt.

Quelle: Wiesbadener Tagblatt

Polizei veröffentlicht dieses Fahndungsfoto von Ali Bashar. Festgenommen wurde auch ein 35-jähriger Türke. Der Iraker Bashar hat die Tat offenbar nicht alleine begangen. Er kommt eventuell auch für die Vergewaltigung eines 11-jährigen Mädchens in der Unterkunft für Asylbewerber infrage, wurde im Rahmen der Pressekonferenz mitgeteilt.

 

Brief an die Bundeskanzlerin

veröffentlicht von der Mutter des Mädchens, Diana Feldmann

Sehr geehrte Frau Merkel,…………….

dieser Brief ist ein HILFERUF!!!

Ich wende mich mit diesem Hilferuf an Sie, weil ich mich vom deutschen Staat sowie von unserem Freund und Helfer ( Polizei) im Stich gelassen fühle!!!
Meine 14 Jährige Tochter Susanna wird seit dem 22.05.2018 vermisst. Seit diesem Tag fehlt von ihr jede Spur….
Es ist das allerschlimmste Gefühl auf der Welt was einer Mutter passieren kann, nicht zu wissen wo ihr Kind ist und , ob es ihm gut geht….
Wie kann es sein, dass die Polizei sich 5 Tage Zeit lässt und nichts tut und nur Dank unserer Rechtsanwältin endlich eine Handyortung sowie öffentliche Fandung veranlasst??? Es geht um ein 14 Jähriges Kind das noch nie bisher von zu Hause weg gelaufen ist!!!
Die Ungewissheit ist schon schlimm genug und dann diese Warterei bis sich was tut ist noch schlimmer. Wo ist denn dann unser Freund und Helfer?? Die liebe Polizei
Jeder vergangene Tag ist ein Alptraum und die Hölle!!! 

Und dann erklärt sich RTL bereit , mit uns ein Interview zu drehen, weil Guten Morgen Deutschland das gerne ausstrahlen würde! Wir haben so viel Hoffnung daran gesetzt. Alles hinter uns gebracht, was uns nicht gerade einfach fiel… Es sollte entweder am Donnerstag den 31.05 oder Freitag den 01.05 ausgestrahlt werden. Dann kam der enttäuschende Anruf!! RTL ist doch noch nicht bereit, die Geschichte wäre nicht akut genug!!!! Was heißt nicht akut genug??? Es handelt sich hierbei um ein 14 jähriges Kind, dass seit bereits 10 Tagen spurlos verschwunden ist!!! Wie akut muss es denn noch sein????
Die Welt ist schon grausam genug und dann verlässt man sich auf das Fernsehen und die Polizei und bekommt gesagt, dass man doch irgendwo selber Schuld sei, dass es soweit gekommen ist.
Die Freunde der Kinder suchen sich leider nicht die Eltern aus!!!
Wir haben in den ersten 6 Tagen mehr Leistung erbracht als unser Freund und Helfer Polizei!!
Und wir suchen weiter! Wir geben nicht auf!!
Wir beten und hoffen jeden Tag , dass ihr nichts schlimmes zugestoßen ist und dass Sie noch lebt!!!
Vielen Dank, dass Sie sich etwas von Ihrer wertvollen Zeit genommen haben um diesen Hilferuf zu lesen!

Mit freundlichen Grüßen

Familie Feldman/Fama


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Fundort von Susanna Feldmann

Forscherin: Das ist jetzt kein Einzelfall mehr


Todesursache

Die Wiesbadener Kriminalpolizei geht jedoch aufgrund der ersten Erkenntnisse von einem Gewaltverbrechen aus: Susanna (†14) wurde laut Zeitungsberichten zunächst vergewaltigt, dann erdrosselt und vergraben. Ihr Martyrium dauerte wohl eine ganze Nacht. Nach BILD-Informationen wurde Strangulationswerkzeug am Tatort gefunden. Ein Sexualdelikt kann von den Ermittlern derzeit nicht ausgeschlossen werden.


 

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