Im Kopf des Einbrechers – hätten Sie gewusst, dass…

Wussten Sie?

  • In Deutschland passiert alle 2 min ein Einbruch.
  • In Nordrhein-Westfahlen und Sachsen wird dabei am meisten eingebrochen.
  • Bereiche, die schlecht einsehbar sind, sind dabei am meisten gefährdet.
  • Der Einbrecher prüft mit dem Feuerzeugtest, ob er es bei seinem gewählten Einbruch Objekt mit normaler Fensterverglasung zu tun hat:

Bei einbruchhemmender Verglasung sieht man 3 Flammen die sich in der Scheibe spiegeln, bei normaler Verglasung nur 2 Flammen. Tipp: Testen Sie es einmal selber an ihren Fenstern aus, wenn Sie sich bezüglich ihrer Sicherheitsverglasung nicht sicher sind!

  • Abschreckend für einen Einbrecher ist die Gesamtsituation:

Kann der Nachbar auf Ihr Grundstück einsehen, ist der Bereich offen gestaltet und schwierig sich  dort zu verstecken?

  • Umso besser sind hingegen für Einbrecher:

Sackgassen, denn dann wird er so ungestört sein Vorhaben durchführen können. Dichte Bäume, hohe Hecken und Carports verdecken die Sicht; auch das wird in Augen des Einbrechers günstig für einen Einbruch erscheinen, um so unentdeckt zu bleiben.

  • Nur wenige wissen, dass der Täter meist tagsüber zwischen 9 und 21 Uhr kommt. Vorallem die Gelegenheitstäter, die 95 Prozent aller Fälle ausmachen.
  • Einbrecher nutzen mit Vorliebe die Tageszeiten und Wochentage, in denen er davon ausgehen kann, dass sich niemand im Haus befindet. Der Ehemann beim Arbeiten, die Ehefrau beim Einkaufen, die Kinder wegbringen oder holen- so sieht eine typische Einbruchssituation aus.
  • Der erste Angriffspunkt sind bei einem Einbruch Fenster, Terassentüren und Balkontüren. Der Einbrecher sucht sich hierbei bevorzugt eine Angriffsfläche aus, die ihm nur kurzen Wiederstand bietet.
  • Die Fensterverriegelung hält meist nicht lange stand beim Aufbruch, wichtig ist hier der Beschlag bei einem Fenster. Ist dieser nicht gesichert, dann gelangt der Einbrecher normalerweise sehr leicht in das Haus hinein.
  • Verantwortlich hierfür ist der Rollzapfenbeschlag. Dieser wird lediglich im Gegenstück geführt, aber nicht gehalten. Somit hat der Einbrecher es einfach diesen Zapfen über das Gegenstück mit geeignetem Werkzeug herrüberzuheben.
  • Daher sind geprüfte und zertifizierte Fenster ein wichtiger Baustein in der Sicherung des Hauses. Der Pilzkopfbeschlag dieser geprüften Fenster verhakt sich hierbei in ein Stahlgegenstück und gibt dem Einbrecher so nicht die Möglichkeit das Fenster oder die Balkon- / Terassentür aufzubrechen.
  • Experten raten den Pilzkopfbeschlag bei allen Fenster, Balkontüren, sowie Terassentüren im Erdgeschoss anzubringen, hiermit muss man allerdings pro gesichertes Fenster mit 250 Euro rechnen.
  • Schafft es der Einbrecher ins Haus, wird er sein Augenmerk wohl eher nicht auf den Fernsher richten, dieser wäre ihm zu schwer und unhandlich bei der hastigen Tatausübung. So werden mit Vorliebe kleine Wertsachen geklaut, Geld, Schmuck (bevorzugt Goldschmuck), teure Uhren, moderne Smartphones, Tablets und Laptops.
  • Einbrecher meiden eher PCs, Teppiche, Gemälde, so zeigt die Einbruchsstatistik.
  • Steht man dem Täter doch unglücklicherweise gegenüber, wird geraten sich bemerkbar zu machen, laut zu werden, aber ebenso dann auch schnell wegzulaufen.
  • Es wird empfohlen, hohe Wertgegenstände nicht zu Hause zu lagern, wie z.B. Goldbarren, geerbten Schmuck, Grundbuchkopien – für diese Dinge bieten sich Bankschließfächer an.
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